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Cupspiel des Teams "Herren 1" vom 08.08.2009
Keine Tore – Vipers out
VIPERS InnerSchwyz - Floorball Thurgau
0:2 (0:0/0:0/0:2)
Flaute in der Vipers-Offensive. Die Innerschwyzer scheiden gegen Thurgau mit 0:2 aus dem Cupwettbewerb aus.
Bericht von Peter Gasser
Ein sichtlich enttäuschter Vipers-Spielertrainer Michi Hediger trauerte nach Spielschluss vielen verpassten Chancen nach. „Wir haben an sich gut gespielt, nur zu Beginn agierten wir zu kompliziert.“ Hediger lobte seine Defensive in welcher neben Torhüter Abegg besonders Raphael Carletti gefiel. Die Gründe für das Ausscheiden lagen aber jenseits der Mittellinie. Wer keine Tore schiesst kann nicht gewinnen.
Verpasste Chancen
Die Partie war über weite Strecken ausgeglichen. Beide Mannschaften agierten in der Defensive äusserst diszipliniert, die wenigen Abschlüsse wurden durch die beiden bestechend sicheren Torhüter entschärft. Thurgau hatte erwartungsgemäss mehr Spielanteile, erreichte aber die gefährliche Zone nur selten. So blieben Weitschüsse der Verteidiger das einzige Mittel. Die Vipers suchten ihr Heil in schnell vorgetragenen Konter, liessen dabei aber nach nur zwei Hallentrainings die Präzision vermissen. Bei Spielmitte hätten die Schwyzer innerhalb von nur zwei Minuten drei Mal aus bester Abschlussposition in Führung gehen müssen. Die Schüsse von Andreas Schuler, Marco Bünter und Spielertrainer Hediger landeten aber allesamt weit neben dem Gehäuse.
Thurgau mit längerem Atem
Das Auslassen dieser Grosschancen sollte sich noch rächen. Das mit nur zwei Linien operierende Thurgau hatte überraschenderweise den längeren Atem. Bei den Gastgebern schlichen sich gegen Ende der Partie in der Angriffsauslösung immer wieder Fehler ein, so dass Thurgau den Druck erhöhen konnte. Ein erster Warnschuss von Huber landete am Pfosten (48.) Vier Minuten vor Schluss reagierte Koller nach einem Distanzschuss von Widmer am schnellsten und drückte den Ball über die Linie. Es sollte der entscheidende Treffer sein. Die Vipers mussten die Verteidigung öffnen und ersetzten gar den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. Wie so oft ging diese Massnahme nach hinten los und Huber skorte Sekunden vor dem Ende zum Endstand von 0:2. Damit ist für die Vipers das Cupabenteuer nach der dritten Runde zu Ende. Thurgau hat das Vergnügen, im September den Titelverteidiger Unihockeytigers Langnau zu empfangen.



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